Statement von Stefanie Opitz und Norbert Axt zum Ausbau des Autobahnkreuzes Oberhausen (A2/A3/A516) aufgrund der Ergebnisse des Koalitionsausschusses der Bundesregierung

30.03.23 –

Stefanie Opitz, Fraktionssprecherin:

Oberhausen ist keine Stadt, die einen üppigen Waldbestand hat. Daher zählt der Erhalt eines jeden Baumes, vor allem im Sterkrader Wald.

Für uns Menschen vor Ort – das zeigt der langanhaltende Protest rund um den Ausbau des Autobahnkreuzes – ist es enorm wichtig, dass dieses Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiet erhalten bleibt.

Die Oberhausener GRÜNEN stehen voll und ganz hinter dem Bündnis für den Erhalt des Sterkrader Waldes und dessen Forderungen. Nicht zuletzt unterstützen wir, dass eine Neuprüfung aller Planungsvarianten, in Hinsicht auf Eingriffe in die Natur und Auswirkungen auf die Gesundheit von Mensch und Tier, erfolgt.

 

Norbert Axt, umweltpolitischer Sprecher:

Mit wenig Weitsicht ist dieser Ausbau geplant. Daten zeigen, dass breitere Autobahnen definitiv nicht dazu führen, dass es zukünftig weniger Stau geben wird. Außerdem ist der Stau am Autobahnkreuz teils aktiven Baustellen geschuldet.
Selbst der ADAC steht nicht hinter dem Ausbau von Autobahnen, sondern fordert Homeoffice, die Nutzung des ÖPNV und zügige Brückensanierungen.

Seitdem die Pläne zum Ausbau des Oberhausener Autobahnkreuzes diskutiert werden, haben wir GRÜNE eine klare Linie vertreten: Lärmschutz – ja, ein Ausbau, der 5000 Bäumen des Sterkrader Waldes das Leben kostet – nein!
Denn so kann Klima- und Umweltschutz vor Ort nur gelingen.

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Pressemitteilung

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