20.05.19 –
Im aktuellen Jahresbericht der Gleichstellungsstelle findet sich der alarmierende Hinweis, dass die Kontaktstelle No.Name für Jugendliche der LSBTI-Community, also für Lesben, Schwule, Bi-, Trans- und Intersexuelle, auf finanziell „wackligem Fundament“ stünde. Hierüber wurden die politischen Gremien jüngst informiert.
„Wir halten dieses Angebot für besonders wichtig und sind sehr zufrieden mit der dort geleisteten Arbeit“, erklärt Andreas Blanke, Fraktionssprecher der GRÜNEN. „Da No.Name mit seinem Angebot auf keinen Fall, vor allem aus Gründen der Finanzierung, wegfallen darf, habe ich als Mitglied des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) beim Fördermittelgeber, dem Landesjugendamt, nachgefragt, da dieses, neben dem Land, bisher die hälftige Finanzierung dieses Projektes übernommen hat.“
Auf seine Anfrage erhielt Blanke jetzt gute Nachtrichten für No.Name und somit auch für Oberhausen aus Köln. Das Landesjugendamt teilte nämlich mit, dass mit Bescheid vom 02.10.2017 eine Verpflichtungsermächtigung für das Jahr 2019 in Höhe von 5.091 Euro bewilligt wurde. Mit Bescheid vom 11.03.2019 wurden für das Jahr 2019 weitere Fördermittel in Höhe von rund 16.000 Euro bewilligt. Dies macht eine Gesamtförderung für No.Name für 2019 von rund 21.000 Euro und liegt sogar damit leicht über der Förderung von 2018.
„Wir sind zumindest für den gegenwärtigen Förderzeitraum beruhigt“, erklärt Andreas Blanke. „Auch wenn die Landesregierung in Summe die Mittel im Jugendförderplan gekürzt hat, sind wir im konkreten Fall zufrieden.“
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