16.03.18 –
Armin Röpell, der die Grünen im Aufsichtsrat OGM vertritt, erwartet breite Zustimmung in der nächsten Ratssitzung, was den Antrag der Ampel-Koalition zum nachhaltigen Bauen betrifft.
„Die Stadt beziehungsweise die OGM sollten bei Bauvorhaben nicht ausschließlich den Fokus auf möglichst preiswerte Baustandards legen“, erklärt Röpell. Nachhaltigkeit wirkt sich nämlich nicht nur ökologisch, sondern auch auf mittelfristige Sicht ökonomisch aus. Bauinvestitionen müssen, so die Forderung der Grünen, neben Anschaffungs- und Errichtungskosten ebenso die Folgekosten fest im Blick haben. Hohe Nutzungskosten, wie für Heizung und Strom oder Wartung- beziehungsweise Instandhaltungskosten und nicht zuletzt den Rückbau, also Abriss und Recycling eines Gebäudes, entstehen, wenn die Nachhaltigkeit ungenügend beachtet wird.
„Gebäude haben eine viel längere Nutzungsdauer als beispielsweise Fahrzeuge“, verdeutlicht Armin Röpell. „Während Auto und Co mit entsprechenden Vorschriften innerhalb einer Dekade durch umweltfreundliche Neuwagen ersetzt werden könnten, ist dies bei Gebäuden nicht möglich.“
An dem Beispiel vieler alter Immobilien kann man nachweisen, dass eine zum Beispiel energetisch unzulänglich erbaute Immobilie so hohe Energiekosten nach sich zieht, dass sich damalige Mehrkosten für das Gebäude heute um ein Vielfaches rentiert hätten.
Röpell: „Neben ökonomischen Überlegungen müssen wir ebenso die Reduzierung des Energieverbrauchs angesichts des fortschreitenden Klimawandels im Auge behalten. Hier tragen die Kommunen eine besondere Verantwortung.“
Daher hofft der Grüne darauf, dass der Rat beschließt, dass die Verwaltung diesem zukünftig Vorschläge unterbreitet, mit welchen Instrumenten die Betrachtung von Baukosten auf den Lebenszyklus der Gebäude dargestellt und in welcher aussagekräftigen Form entsprechende Nachweise gegenüber dem Auftraggeber Stadt abgegeben werden können.
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