Land fördert Schulsozialarbeit

Schulsozialarbeit ist auch in Oberhausen wichtig und richtig, so nimmt Andreas Blanke, stellvertretender Fraktionssprecher der GRÜNEN und Mitglied des Schulausschusses, wohlwollend die Reaktion aus Düsseldorf wahr. Die Landesregierung hat nämlich beschlossen, den 53 kreisfreien Städten und Kreisen ein Angebot zur Weiterfinanzierung der Sozialarbeit an Schulen für die kommenden drei Jahre (2015 bis 2017) mit einem Gesamtvolumen von ca. 47 Millionen Euro pro Jahr zu unterbreiten.

27.11.14 –

Schulsozialarbeit ist auch in Oberhausen wichtig und richtig, so nimmt Andreas Blanke, stellvertretender Fraktionssprecher der GRÜNEN und Mitglied des Schulausschusses, wohlwollend die Reaktion aus Düsseldorf wahr. Die Landesregierung hat nämlich beschlossen, den 53 kreisfreien Städten und Kreisen ein Angebot zur Weiterfinanzierung der Sozialarbeit an Schulen für die kommenden drei Jahre (2015 bis 2017) mit einem Gesamtvolumen von ca. 47 Millionen Euro pro Jahr zu unterbreiten. Hintergrund ist, dass der Bund das Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) auflegte, dazu begleitend wurde die Sozialarbeit an Schulen finanziert. 2013 wurde das Programm eingestellt und ohne Ersatz beerdigt.

„Die Große Koalition im Bund hat sich bei der Weiterfinanzierung der Sozialarbeit an Schulen, die begleitend zum Bildungs- und Teilhabepaket finanziert worden war, aus der Verantwortung gestohlen. Damit drohte der Sozialarbeit an Schulen in vielen Kommunen das Aus“, stellt Blanke fest. Seine Kollegin Sandra Gödderz, GRÜNE Sprecherin im Schulausschuss, fügt hinzu: „Wir wollen nicht zulassen, dass diese Arbeit wegbricht.“ Daher wird sich das Land noch einmal in besonderer Weise für die sozialen Belange der Kinder und Jugendlichen, für mehr Bildungsgerechtigkeit engagieren. „Für Oberhausen stehen dann 1,1 Millionen Euro für die Schulsozialarbeit zur Verfügung, wovon das Land NRW 910.000 Euro übernimmt. Somit verbleibt für die Stadt ein Eigenanteil von 228.000 Euro“, erläutert Gödderz.

Auch die Kommunalen Spitzenverbände begrüßen das Programm als faires Angebot, und „ich freue mich, dass wir gemeinsam weiter auf den Bund Druck machen werden, damit er seiner Verantwortung gerecht wird“, kündigt Andreas Blanke an.

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