02.09.21 –
Wenig gelassen erwartet die Grüne Ratsfraktion das angekündigte Ladeinfrastrukturkonzept für Oberhausen. Immerhin sind fast vier Jahre vergangen, seit der Rat ein solches beschloss. Die E-Mobilität hat seitdem an Fahrt gewonnen; das krampfhafte Festhalten an Verbrennungsmotoren dünnt sich mittlerweile auch politisch aus. Die Zeit drängt, dass die Stadt Oberhausen ihren Part dazu beiträgt, die notwendigen Klimaziele zu erreichen.
Eine ausreichende Ladeinfrastruktur ist dafür ein Baustein. Den Grünen ist wichtig, dass auch in dicht besiedelten Gebieten, also dort wo Menschen nicht im Eigenheim auf den eigenen Ladeanschluss zurückgreifen können, das Laden von E-Fahrzeugen besser heute als morgen möglich wird.
Tim Dobnik, der für die Grünen im Umweltausschuss sitzt, machte dort klar, dass die Mobilitätswende nicht über das Portemonnaie geregelt werden kann. „Der Staat subventioniert sowohl die Anschaffung eines E-Autos als auch den eigenen Ladeanschluss. Menschen, die kein Eigenheim besitzen, sind somit benachteiligt. Oft schrecken die noch wenigen öffentlichen Lademöglichkeiten mit zu hohen Ladepreisen in der Stadt davor ab, sich ein gefördertes E-Auto zu kaufen.“
Die Grünen setzen deshalb beim Ausbau der Ladeinfrastruktur die Priorität auf die Wohnquartiere. „Oberhausen wird auf jeden Fall zu einem attraktiveren Standort, wenn wir zeigen, dass wir die E-Mobilität, vor allem für Menschen ohne Eigenheim, nicht weiter vernachlässigen.“
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