GRÜNE x PARTEI

Ratsfraktion Oberhausen

Antrag in der Ratssitzung am 28. September

Kirchenschließungen richtig verwalten

01.09.26 –

Die Fraktion GRÜNE x PARTEI brachte vor geraumer Zeit das Thema Kirchenschließungen, die geplant sind, in die öffentliche Diskussion ein.
„Mittlerweile haben auch CDU und SPD die damit einhergehende Problematik erkannt. Wir finden allerdings sehr verhalten“, meint Stefanie Opitz, die Fraktionsvorsitzende.
Was den GRÜNEN vor allem fehlt, ist, dass die beiden Fraktionen die gesamte Tragweite erkennen und benennen.
Sebastian Girrullis, jugend- und sozialpolitischer Sprecher der GRÜNEN: „Das Spektrum kirchlicher Arbeit reicht von Kitas über Treffs für ältere Menschen bis hin zu etlichen Beratungsangeboten. Wir machen uns viele Gedanken darüber, was mit diesem wertvollen Angebot passiert, wenn die Kirchen weiter schließen.“

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Mitglieder der Fraktion GRÜNE x PARTEI trafen sich daher mit Menschen aus Kirche und Verwaltung. „Wir sind danach zu dem Schluss gekommen, dass dieser Prozess konzentriert von der Oberhausener Verwaltung begleitet werden muss“, erklärt Opitz. In der kommenden Ratssitzung stellt die Fraktion dazu einen Antrag. „Wir wollen, dass eine Stelle geschaffen wird, die Schnittstelle sein soll. Uns ist klar, dass zuvorderst die Kirchen in der Verantwortung stehen, ihre Gebäude und Grundstücke verantwortungsvoll und selbstständig zu veräußern. Aber“, so Stefanie Opitz weiter, „die Stadt muss dafür sorgen, dass die sozialen Angebote aufgefangen und erhalten bleiben.“
Zudem soll die zu schaffende Stelle die Entwicklung von Strategien für die gemeinwohlorientierte Nachnutzung kirchlicher Gebäude und Grundstücke im Blick behalten. „Kirchengrundstücke haben ein enormes Potenzial, um unsere Stadt grüner zu machen.“

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