Kampf um den Erhalt des Niederrhein-Kollegs: Lippenbekenntnisse reichen nicht

„Der Kampf um den Erhalt des Niederrhein-Kollegs geht weiter“, erklärt Stefanie Opitz im Anschluss an den letzten Schulausschuss. In diesem legte die Verwaltung einen Prüfbericht zur Übernahme vom NRK in die Trägerschaft der Stadt Oberhausen vor, da dem Weiterbildungskolleg die Schließung durch das Land bevorsteht. „Wir GRÜNEN müssen die Blockadehaltung der schwarz-gelben Landesregierung und nun - dokumentiert durch die dürftige Prüfung - wenig Engagement der Oberhausener Verwaltungsspitze feststellen“, kommentiert die Fraktionssprecherin die Lage.

06.05.22 –

„Der Kampf um den Erhalt des Niederrhein-Kollegs geht weiter“, erklärt Stefanie Opitz im Anschluss an den letzten Schulausschuss. In diesem legte die Verwaltung einen Prüfbericht zur Übernahme vom NRK in die Trägerschaft der Stadt Oberhausen vor, da dem Weiterbildungskolleg die Schließung durch das Land bevorsteht.

„Wir GRÜNEN müssen die Blockadehaltung der schwarz-gelben Landesregierung und nun - dokumentiert durch die dürftige Prüfung - wenig Engagement der Oberhausener Verwaltungsspitze feststellen“, kommentiert die Fraktionssprecherin die Lage.

Es zeichnet sich, nach Ansicht der GRÜNEN, ein Ping-Pong-Spiel zwischen Land und Kommune immer deutlicher ab. „Das Land sagt, dass Oberhausen ja den Standort übernehmen könne“, so Opitz, „die Stadt ist bei der Prüfung anscheinend wenig unglücklich darüber, dass der zuständige Staatssekretär Mathias Richter die Gesprächstermine platzen lässt.“ Die GRÜNEN sehen darin ein Spiel auf Zeit, das allen zuträglich zu sein scheint, nur nicht den Betroffenen. Dabei berufen sich Land und Kommune gebetsmühlenartig auf die gesunkenen Anmeldezahlen am NRK, ohne glaubhaft zu hinterfragen, woraus diese resultieren könnten, wie einer schlechten Öffentlichkeitsarbeit. Verstärkt wird dies, indem Positives, zuvorderst die BAföG-Reform unerwähnt bleibt, obwohl diese massive Auswirkungen auf die Anmeldezahlen am NRK haben könnte. Nicht nur, dass der monatliche Satz angehoben wird, ebenso steigt die Altersgrenze von 30 auf 45 Jahre, besonders wichtig für Weiterbildungskollegs.

Lippenbekenntnisse zum Zweiten Bildungsweg, finden die GRÜNEN, reichen nicht aus. Erwachsenen darf nicht erschwert werden, wenn sie einen höheren Bildungsabschluss erreichen wollen, auch nicht in Oberhausen.
Stefanie Opitz: „Wir würden mit der Schließung des Niederrhein-Kollegs nicht nur einen Schulstandort verlieren, nein, eine ganze Schulform verschwindet aus der Oberhausener Bildungslandschaft!“

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