GRÜNE fordern schnelle Lösung für die Dorstener Straße

Unhaltbar: Baustellenführung in Oberhausen

16.05.24 –

Die Verlegung von Schutzrohren durch die Rheinisch-Westfälische-Wasserwerksgesellschaft (RWW) auf der Dorstener Straße macht Probleme sichtbar, die die GRÜNEN längst aufzeigten. Die RWW weist daraufhin, dass während der Bauzeit, die bis Mitte Juni andauern wird, Menschen zu Fuß oder auf dem Rad die gegenüberliegende Straßenseite nutzen müssen. „Genau hier liegt das Problem“, stellt Ralf Langnese fest. Der GRÜNE Fraktionssprecher in der Bezirksvertretung Osterfeld meint damit den abrupt endenden Trampelpfad, der sich gegenüber der Baustelle befindet. „Wir haben Anfang des Jahres per Beschluss herbeigeführt, dass diese Stelle für den Fuß- und Radverkehr endlich nutzbar gemacht werden muss. Nun stehen wir vor der Situation, dass nicht einmal mehr die gegenüberliegende Seite passierbar ist.“

Die GRÜNEN fordern daher, dass entweder vor Beginn der Bauarbeiten der Fuß- und Radweg auf der anderen Seite mindestens provisorisch so hergestellt wird, dass er mit Rollstuhl, Kinderwagen, Einkaufstrolley usw. nutzbar ist und auch Begegnungsverkehr zulässt. Alternativ könnte ein provisorischer Weg auf der Autofahrbahn eingerichtet werden.

„Der Verkehr müsste aktuell wegen der gesperrten Autobahnauffahrt geringer sein“, meint Ralf Schindelasch, der für die GRÜNEN im Stadtplanungs- und Mobilitätsausschuss sitzt. „Der betroffene Weg ist die Verbindung vom Tackenberg zu Edeka und Aldi, also wichtig für die Nahversorgung, die zu Fuß oder mit dem Rad erfolgt“, stellt er weiter fest.

Dass die Baustellenführung für den Rad- und Fußverkehr in Oberhausen oft zu wünschen lässt, ist eine Tatsache, von der sich jede:r tagtäglich im Stadtgebiet überzeugen kann. „Wir haben im letzten Jahr beantragt, dass das optimiert werden muss. Daher schlugen wir vor, dass Baustellenabsicherung im Bereich von Geh- und Radwegen nach den Regelungen der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen behandelt werden soll. Leider sind wir mit diesem Antrag gescheitert, da sowohl CDU als auch SPD dagegen stimmten“, so Schindelasch.

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