Verkehrschaos wird durch Amazon-Ansiedlung verstärkt

„Es ist gut, dass die Informationen endlich in die Öffentlichkeit gelangt sind“, bewertet Birgit Axt die Diskussion um die Amazon-Ansiedlung in den Thyssen-Industriehallen am Centro. „Wir hätten uns nur gewünscht, dass die Stadt selbstständig dazu beigetragen hätte und nicht zuvor in die Welt gesetzte Gerüchte bestätigen muss“, so die planungspolitische Sprecherin der GRÜNEN weiter. Nach Ansicht der GRÜNEN Fraktion wäre dies ein angemessener Umgang mit dem heiklen Thema gewesen.

„Als wir im Januar die nicht-öffentlichen Pläne des Logistik-Giganten besprachen, sahen wir Oberhausen mit einer schwierigen Problematik, statt einer wirtschaftlichen Chance konfrontiert. Wir wollen auf keinen Fall, dass die neuralgische Verkehrssituation rund ums Centro weiter eskaliert, vor allem da noch nicht einmal für die alten Probleme Lösungen beschlossen sind“, erklärt Birgit Axt.

Die mittlerweile gescheiterten Planungen rund um „The Mirai“ auf besagtem Areal beäugten die GRÜNEN bereits seinerzeit kritisch. Bei dem Fitness-Projekt bestand aber noch die Hoffnung, dass es zu Mobilitätslösungen hätte kommen können, wie eine verbesserte ÖPNV-Anbindung, Pendelbusse von Park-and-Ride-Plätzen und ein Ausbau der Radinfrastruktur, auch für die sportlichen Besucher*innen.

„Bei Amazon ist hingegen klar, dass kein Päckchen je mit Bus oder Fahrrad transportiert werden wird. Stattdessen wird diese Ansiedlung das schon jetzt, vor allem zu Stoßzeiten herrschende Verkehrschaos untragbar verstärken“, ist Birgit Axt überzeugt und fügt hinzu: „Außerdem ist den Anwohnenden eine weitere Belastung nicht zuzumuten.“

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