Stand von „Little Bird“

Seit September 2016 ist das KiTa-Elternportal „Little Bird“ online. Im letzten Jugendhilfeausschuss gab es dazu einen auf Initiative der Grünen von der Ampel-Koalition angeforderten Sachstandsbericht. In diesem zeigte sich die Fachverwaltung zufrieden – immerhin gab es bisher 12.000 Vormerkungen und 1.000 Vermittlungen in Kindertageseinrichtungen sowie bei der Kindertagespflege, die über das System zustande kamen.

„Wir sind guter Dinge, dass die von uns anvisierten Ziele mit dem KiTa-Navigator umgesetzt werden“, erklärt der Grüne Fraktionssprecher Andreas Blanke. Den Grünen ist wichtig, dass die Eltern eingebunden sind, für die Little Bird eine zeitliche und qualitative Verbesserung des Anmeldeverfahrens bedeuten soll. Hier sehen die Grünen allerdings noch Luft nach oben. „Immer wieder erzählen uns Eltern von diversen Schwierigkeiten bei der Handhabung. Wir gehen davon aus, dass das System noch bearbeitet wird, damit es anwendungsfreundlicher wird“, so Blanke.

Ferner erwarten die Grünen – zumindest mittelfristig – eine Arbeitserleichterung sowohl für alle Kindertageseinrichtungen als auch für die Kindertagespflege. „Bei den großen Trägern gibt es aber noch ein Schnittstellenproblem in der Software. Wir setzen darauf, dass dieses endlich vom zuständigen Softwareanbieter nach einem erfolgten Testlauf behoben wird, damit das System für alle Anwender zu vollsten Zufriedenheit laufen kann“, hält Andreas Blanke fest.

Erleichtert nahmen die Grünen hingegen zur Kenntnis, dass Probleme, die es mit „Little Bird“ in anderen Kommunen wie Essen und Köln gibt, in Oberhausen durch die gute Vorbereitung und Begleitung seitens der Fachverwaltung ausblieben.

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