Ausbau der Solarenergie auf öffentlichen Gebäuden

Kein Tag vergeht, an dem unterschiedliche Quellen - von der Wissenschaft bis zum Wetterbericht - darauf aufmerksam machen, dass die Ziele des Pariser Klimaabkommens, die Erderwärmung möglichst auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen, mehr als gefährdet sind und welche Folgen dies für die Menschheit haben kann.

„Ob Klimaschutz gelingt, entscheidet sich zu einem großen Teil auch auf der kommunalen Ebene“, stellt Stefanie Opitz, Fraktionssprecherin der Oberhausener GRÜNEN fest. „Nicht zum ersten Mal reagieren wir darauf mit einem Antrag zum Ausbau der Solarenergie“, ergänzt der umweltpolitische Sprecher der Fraktion, Norbert Axt.
Während die GRÜNE Ratsfraktion im Januar 2021 noch eine Solarpflicht forderte – die von CDU und SPD abgelehnt wurde - muss die jetzige Forderung nicht mehr allumfassend ausfallen. Denn: Die schwarz-grüne Landesregierung reagierte, indem sie eine Solarpflicht in Etappen verfolgt.
„Das finden wir erst einmal richtig und sind beruhigter, dass das Land nicht weiter im Stillstand verharrt“, erklärt Opitz. „Wir GRÜNEN wollen die Vorhaben aber für Oberhausen erweitern, indem wir fordern, dass die Stadt sich dazu verpflichtet, auch die Dächer ihrer Bestandsbauten mit Solaranlagen zu decken.“ Dies wurde in dem Stufenplan der Landeregierung ausgespart.
Norbert Axt dazu: „Das geht natürlich nicht über Nacht. Daher möchten wir die Verwaltung beauftragen, dass sie prüft, wo, wie und wann Photovoltaik auf öffentliche Gebäude kommen kann.“

Kreativen Wegen verschließen sich DIE GÜNEN dabei keineswegs. „Die Stadt kann Dächer auch zur Verfügung stellen“ schlägt Norbert Axt vor. „Sei es für Energiegenossenschaften und andere, die zwar Geld, aber keine Dachflächen zur Verfügung haben, aber nachhaltig investieren wollen.“

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