Probefahrt mit der neuen Straßenbahn 105

Eine erfolgreiche Probefahrt mit der neuen Niederflurbahn NF2 von Bombardier erlebten jene Oberhausener Bürgerinnen und Bürger, die mit drei Bussen am letzten Freitag vorfuhren. Die GRÜNEN und die Stadtwerke Oberhausen AG (STOAG) in Kooperation mit der Essener Verkehrs-AG (EVAG) arrangierten diese Fahrt, um das Projekt „Verlängerung der Straßenbahnlinie 105“ vorzustellen.

Vom Oberhausener Hauptbahnhof starteten die rund 100 Teilnehmenden zum EVAG-Betriebshof an der Goldschmidtstraße in der Essener City. Dort stiegen sie direkt in die Straßenbahn um. Es war zugleich eine Vorführung für die überlegene Transportkapazität der Bahn. Die Fahrgäste aus drei Bussen passen in eine NF2. In Zahlen heißt das: Die Bahn hat 90 Sitzplätze und 180 Stehplätze, also Platz für 270 Personen. Somit kann die Straßenbahn drei Busse komplett ersetzen. Dies ist ein eindeutiges Plus für die Straßenbahn neben anderen: keine Abgase, kein Feinstaub durch Reifenabrieb und deutlich leiser als Motorenlärm.

„Diese topmoderne Niederflurstraßenbahn ist in Essen bereits jetzt auf der Schiene unterwegs“, erklärt der GRÜNE Fraktionsvize Andreas Blanke. „Die EVAG hat 30 Züge bestellt, zehn davon sind schon in Essen in Betrieb. Sollte der Lückenschluss der Linie105 zwischen Essen und Oberhausen Wirklichkeit werden, wird sie auch in Oberhausen zum Straßenbild gehören“, so Blanke weiter, der die rund Teilnehmenden bei der Probefahrt begleitete. „Diese war eine überzeugende Demonstration für den Fahrkomfort der neuen Bahn, auch wenn die Bahn an zwei Stellen etwas ruppig bremsen musste. „Das war ein Beispiel dafür, dass wir uns nicht für die CDU-Trassenführung ausgesprochen haben, denn solche Bremsmanöver geschehen, wenn sich PKW und Straßenbahn die Fahrbahn teilen müssen“ so Blanke. „Gut, dass wir uns für die eigene Trassenführung ausgesprochen haben, denn da stören weder Fußgänger noch PKW die Straßenbahn und sorgen für störungsfreie Fahrt.“

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